Fertigungsunternehmen erzeugen täglich enorme Mengen an Produktionsdaten. Maschinen, Sensoren und andere industrielle Komponenten liefern dabei wichtige Informationen. Mehr Daten führen jedoch nicht automatisch zu besseren Analysen.
Viele Fertigungsunternehmen stehen vor derselben Herausforderung: Ihre Daten sind auf verschiedene Plattformen verteilt. Maschinendaten, Produktionssysteme und Geschäftsanwendungen unterscheiden sich häufig in Format und Struktur. Dadurch wird es schwierig, diese Informationen in Power BI, für Analysen, Machine Learning oder KI zu nutzen. Der HighByte Intelligence Hub hilft, dieses Problem zu lösen, indem er industrielle Daten strukturiert und modelliert.
Warum Rohdaten aus der Produktion nicht ausreichen
Maschinendaten können ohne Kontext schwer verständlich sein. Ein einzelner Messwert liefert möglicherweise nicht genügend Informationen. Das Team muss wissen, welcher Maschine, Anlage oder welchem Prozess die Daten zugeordnet sind und wo sie erfasst wurden.
Unterschiedliche Maschinen und Systeme verwenden für dieselbe Art von Daten oft verschiedene Bezeichnungen. Das führt im gesamten Produktionsumfeld zu Inkonsistenzen. Viel Zeit und Aufwand fließen daher in die Datenaufbereitung. Konsistente und gut aufbereitete Daten sind eine zentrale Voraussetzung für Analytics und KI.
Maschinendaten den richtigen Kontext geben
Daten werden umso wertvoller, je besser sie kontextualisiert sind. Der HighByte Intelligence Hub wandelt unstrukturierte Daten mithilfe von Datenmodellierung und Kontextualisierung in strukturierte Informationen um. So lässt sich beispielsweise ein Messwert einer bestimmten Anlage, einem Produktionsbereich oder einem Prozess zuordnen.
Durch die Kontextualisierung können OT- und IT-Teams auf dieselben Informationen zugreifen. Gleichzeitig schafft sie eine bessere Grundlage für Dashboards, KPIs, Analysen und KI-Anwendungsfälle. So können Entscheidungen auf qualitativ hochwertigen Daten basieren.
Komplexe Datenverbindungen reduzieren
In vielen industriellen Umgebungen sind einzelne Systeme direkt miteinander verbunden. Solche Punkt-zu-Punkt-Integrationen werden schnell unübersichtlich, wenn die Zahl der Maschinen und Anwendungen wächst. Änderungen an einem System können bestehende Datenflüsse beeinflussen. Das erhöht den Wartungsaufwand und erschwert die Skalierung.
Der HighByte Intelligence Hub bietet einen strukturierteren Ansatz für die Integration industrieller Daten. Er erleichtert die Verbindung von OT- und IT-Systemen und sorgt für stabilere Datenflüsse. Eine geringere Abhängigkeit von einzelnen Integrationen und individueller Datenaufbereitung macht die industrielle Datenarchitektur leichter beherrschbar.
Konsistente Datenmodelle schaffen
Fertigungsunternehmen betreiben häufig zahlreiche Maschinen, Produktionslinien und sogar mehrere Standorte. Jedes dieser Systeme kann Informationen auf eigene Weise speichern. Sind die Daten unterschiedlich strukturiert, lassen sie sich nur schwer miteinander vergleichen.
So kann beispielsweise ein Produktions-KPI an einem Standort anders strukturiert sein als ein vergleichbarer KPI an einem anderen. Datenmodelle helfen, dieses Problem zu lösen. Der HighByte Intelligence Hub bietet standardisierte und wiederverwendbare Datenmodelle, mit denen sich industrielle Informationen in einer einheitlichen Struktur organisieren lassen.
Einen Unified Namespace aufbauen
Mit zunehmender Komplexität der industriellen Systemlandschaft steigt auch der Bedarf an einer klaren Datenstruktur. Ein Unified Namespace bietet dafür einen strukturierten Rahmen, in dem industrielle Informationen einheitlich organisiert werden können.
Der HighByte Intelligence Hub unterstützt Unified-Namespace-Architekturen, indem er Unternehmen hilft, industrielle Informationen zu modellieren und zu organisieren. Dadurch entsteht eine bessere Verbindung zwischen Maschinen, Produktionsprozessen und Geschäftsprozessen. Mit einem Unified Namespace müssen Informationen nicht mehr in verschiedenen Datenquellen gesucht werden.
Daten für Power BI und Analytics aufbereiten
Viele Analytics-Projekte sind auf qualitativ hochwertige und gut aufbereitete Daten angewiesen. Bevor Informationen in Power BI oder Reporting-Tools genutzt werden können, müssen Ingenieure sie häufig manuell sammeln, bereinigen, transformieren und strukturieren. Das verzögert die Berichterstellung und macht Analytics-Projekte schwerer zu verwalten.
Der HighByte Intelligence Hub bereitet industrielle Daten auf, bevor sie in Reporting-Lösungen genutzt werden. Durch frühzeitige Standardisierung und Kontextualisierung können Unternehmen bessere Datenpipelines aufbauen. So können sich Analytics-Teams stärker auf die Nutzung der Informationen konzentrieren, statt Zeit für deren Aufbereitung aufzuwenden.
Eine bessere Grundlage für KI schaffen
KI benötigt hochwertige Daten. Damit KI und Machine Learning sinnvoll eingesetzt werden können, müssen die zugrunde liegenden Daten zuverlässig, konsistent und strukturiert sein. Eine unzureichende Datenqualität kann den Nutzen solcher Projekte deutlich begrenzen.
Der HighByte Intelligence Hub schafft eine bessere Grundlage für den Einsatz von KI in industriellen Anwendungen, indem er aufbereitete Daten für komplexe Anwendungen bereitstellt. Strukturierte Daten unterstützen Analysen, Machine Learning und KI. Zudem hilft der HighByte Intelligence Hub dabei, Ergebnisse aus KI-Anwendungen für den operativen Betrieb nutzbar zu machen.
Produktionsdaten in bessere Entscheidungen verwandeln
Fertigungsunternehmen brauchen nicht mehr Daten. Sie brauchen Daten, die leicht zu verstehen und zu verarbeiten sind. Der HighByte Intelligence Hub unterstützt die effiziente Verwaltung industrieller Daten durch Modellierung, Kontextualisierung und Standardisierung.
Die Software verbindet OT- und IT-Systeme und bereitet Produktionsdaten für Analysen, Power BI und KI-Anwendungen auf. Eine solide Datengrundlage hilft Unternehmen, die Transparenz zu erhöhen, Analysen zu erleichtern und fundierte Entscheidungen zu treffen.