Wahre Schönheit kommt bekanntlich von innen. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Äußere nicht auch im besten Licht erstrahlen darf. Dabei geht die äußerliche Schönheit für einen Großteil der Deutschen mit so viel Natürlichkeit wie möglich einher. Kein Wunder also, dass vor allem in der Bundesrepublik der No-Makeup-Look voll im Trend liegt.
Anders als der Name es jedoch vermuten lässt, wird beim No-Makeup-Trend nicht auf Makeup verzichtet. Vielmehr geht es darum, es nur dezent einzusetzen, um die natürlichen Vorzüge des Gesichts zu betonen. Klingt kompliziert? Ist es jedoch nicht. Die folgenden Tipps bieten eine gute Inspiration, um sich ein eigenes No-Makeup-Makeup zusammenzustellen.
Den No-Makeup-Look vorbereiten – so geht’s
Weniger ist mehr. Dieser Spruch ist inzwischen nicht nur in der Modewelt angekommen – Stichwort: Capsule Wardrobe – sondern auch beim Styling. Daher setzen immer mehr Frauen auf ein natürliches Makeup, das erst auf den zweiten oder gar dritten Blick auffällt.
Dieser Natural Look entsteht jedoch nicht von selbst. Er erfordert ein paar Hilfsmittel. Besonders wichtig, um ein ebenmäßiges Hautbild zu zaubern, sind etwa eine BB-Cream, Concealer und Puder. Wer seinem Gesicht anschließend noch ein wenig mehr Farbe – und damit Tiefe – verleihen möchte, sollte auch Blush und Bronzer zur Hand haben.
Bevor es jedoch ans Schminken geht, steht eine gründliche Gesichtsreinigung und -pflege auf dem Plan. Schließlich funktioniert der No-Makeup-Look am besten, wenn die Haut bereits von selbst mit einem gesunden Glow aufwarten kann.
Dementsprechend beginnt das Styling damit, das Gesicht gründlich mit klarem Wasser zu waschen. Ein mildes Reinigungswasser entfernt auch hartnäckigere Rückstände – etwa Hautfett oder die letzten Makeup-Reste vom Vortag.
Obwohl viele Gesichtsreiniger damit werben, auf der Haut verbleiben zu können, empfiehlt es sich, sie wieder mit Wasser abzuspülen. Damit die Gesichtshaut nach dem Abtrocknen nicht spannt, weil sie sich zu trocken anfühlt, braucht sie Feuchtigkeit. Ein milder Toner ist eine gute Wahl. Er wirkt einerseits hydrierend und
neutralisiert andererseits mögliche Kalkablagerungen, die noch aus dem Wasser stammen.
Das No-Makeup-Makeup schminken – mit diesen Tricks klappt es
Nach der Gesichtsreinigung folgt der nächste Schritt, um den No-Makeup-Look zu kreieren: die Basispflege. Die Mehrheit der Deutschen setzt dabei laut Umfragen auf Pflegeprodukte, die die Haut schützen und ihr gleichzeitig mehr Geschmeidigkeit verleihen.
Eine gute Wahl für die Makeup-Grundlage ist eine leichte Tagescreme von hochwertigen Marken wie Shiseido
. Die gewählte Creme sollte die Haut dabei mit Feuchtigkeit versorgen und sie gleichzeitig zum Strahlen bringen.
Tipp: Soll die zarte Haut rund um die Augenpartie prall und ebenmäßig aussehen, empfiehlt es sich, vor der Tagescreme eine reichhaltige Augencreme aufzutragen. Verbleiben Reste davon am Finger, lassen sie sich wunderbar auf den Lippen verreiben. Dadurch wird auch die Lippenhaut glatt und samtweich.
Sobald die Tagescreme im Gesicht ist, kann es endlich mit dem Schminken losgehen. Um den Teint zu optimieren, kommt dafür zunächst eine Foundation zum Einsatz. Möchte man sich diesen Schritt sparen, eignet sich alternativ der Griff zur BB-Cream. Diese vereint die Eigenschaften einer Feuchtigkeitscreme und einer leichten Foundation. Einige Produkte haben sogar einen Lichtschutzfaktor integriert.
Ob BB-Cream oder Foundation – beides bildet lediglich das Fundament für den No-Makeup-Look. Um diesen zu optimieren, empfiehlt sich als Nächstes der Griff zum Concealer. Dieser sollte eine oder zwei Nuancen heller als das Basis-Makeup ausfallen. Er wird überall dort aufgetragen, wo etwas mehr Strahlkraft gebraucht wird. Also etwa unter den Augen. Ebenso eignet er sich hervorragend, um Rötungen oder Pickelmale zu überdecken.
Da sowohl Foundation als auch Concealer die Haut leicht zum übermäßigen Glänzen bringen können, kommt im Anschluss eine Schicht Puder zum Einsatz. Einerseits können Puderprodukte die Haut ein wenig mattieren. Andererseits setten sie das Makeup. Sie verhindern also, dass es im Laufe des Tages verläuft und sich etwa in den Gesichtsfältchen sammelt.
Den No-Makeup-Look komplettieren – die wichtigsten Tipps
Die ebenmäßige Makeup-Base ist für einen alltäglichen No-Makeup-Look im Grunde ausreichend. Doch natürlich lässt dieser sich noch komplettieren. Dafür gebraucht werden vor allem Blush und Bronzer. Ob man zu pudrigen oder cremigen Produkten greift, bleibt dabei übrigens jedem selbst überlassen.
Für einen möglichst natürlichen Look empfiehlt sich ein Blush in sanften Rosé- oder Rosenholztönen. Er wird auf den Wangenknochen aufgetragen und in Richtung der Schläfen ausgeblendet.
Um das Gesicht anschließend zu konturieren, ist ein Bronzer gefragt, der nur ein oder zwei Nuancen dunkler ausfällt als das Basis-Makeup. Er soll das Gesicht aussehen lassen wie von der Sonne geküsst.
Dementsprechend gehört er auch nur dorthin, wo das Sonnenlicht die Gesichtshaut auf natürliche Weise bräunt. Vorzugsweise trägt man ihn also auf den Wangenknochen, dem oberen Stirnbereich, den Schläfen und dem Nasenrücken auf.
Tipp: Wer den No-Makeup-Look noch etwas ausbauen möchte, kann zusätzlich zu Highlighter, Augenbrauenstift und Lippenstift greifen. Dabei gilt immer die Faustregel: Möglichst dezente Farben wählen, die gut mit dem eigenen Teint harmonieren.