Auf dem Mac sammelt sich mit den Jahren viel Unrat, von alten Programmen über Downloads bis zu unbemerktem Müll. Die Festplatte ist irgendwann voll und spätestens dann kommt es zu funktionellen Problemen, Ihr Mac wird langsam. Schon einmal pro Monat kurz aufräumen trägt dazu bei, dass Ihr Computer weniger schnell ermüdet. Diese zehn Dinge gehören dabei auf die Checkliste.
1. Prüfen Sie den freien Speicherplatz
Öffnen Sie „Systemeinstellungen“, „Allgemein“ und „Speicher“. Dort sehen Sie, welche Dateikategorien besonders viel Platz beanspruchen. Was doppelt ist oder überflüssig, kann direkt raus.
2. Sortieren Sie Ihre Downloads
Nach dem Download bleiben gerne Installationsdateien und andere Reste zurück. Einmal im Monat sollten Sie mit dem digitalen Besen durch den Downloadordner gehen und rauswerfen, was Sie nicht mehr benötigen.
3. Kontrollieren Sie große Daten
Manchmal werden gleich mehrere Gigabyte von alten Videos und anderen großen Dateien belegt. Sichern Sie wichtige Dateien auf einem externen Speicher und löschen Sie, was Sie nicht mehr brauchen. Wenn Sie beim Mac aufräumen Tipps richtig befolgen, können Sie bis zu 50 GB freien Speicher schaffen.
4. Leeren Sie den Papierkorb
Wenn Sie Zuhause etwas in den Abfalleimer werfen, tragen Sie diesen danach runter. Auf dem Computer gehört dieser Schritt schnell in Vergessenheit. Wenn Dateien zwar im Müll landen, aber dieser nicht ausgelegt wird, bleiben sie auf dem Computer und nehmen Platz weg.
5. Entfernen Sie ungenutzte Programm
Schauen Sie in Ihrem Programme-Ordner nach, ob Sie manche Anwendungen schon monatelang nicht mehr genutzt haben. Was Sie nicht mehr benötigen, kann deinstalliert werden. Das schafft selbst bei kleinen Apps wieder mehr Platz für andere Dinge.
6. Prüfen Sie Ihre Anmeldeobjekte
Beim Start von MacOS werden einige Programme standardmäßig geöffnet und belasten den Mac. Prüfen Sie unter „Systemeinstellungen“, „Allgemein“ und „Anmeldeobjekte & Erweiterungen“, was gestartet wird und deaktivieren Sie, was Sie nicht brauchen.
7. Räumen Sie Ihren Schreibtisch auf
Sortieren Sie Screenshots und Dokumente, die auf dem Desktop gelandet sind und ordnen Sie alles, was Sie brauchen, in Ordner ein. Der Rest kann gelöscht werden. Sie sparen damit nicht nur Platz, sondern auch Zeit, weil Sie weniger suchen müssen.
8. Prüfen Sie alte Geräte Backups
Wenn Sie die Vergangenheit von iPhone und iPad auf dem Mac gesichert haben, nimmt das oft viel Speicher weg. Löschen Sie Backups und Datenstände, die Sie nicht mehr brauchen und geben Sie neuen Speicherplatz frei. Auch alte Backups vom Mac selbst dürfen gehen.
9. Installieren Sie alle Updates
Checken Sie unter „Systemeinstellungen“, „Allgemein“ und „Softwareupdate“, ob es eine Aktualisierung für Ihr Betriebssystem gibt. Schauen Sie auch bei Ihren verwendeten Programmen nach Updates und löschen Sie eventuelle alte Dateien.
10. Sichern Sie Ihre wichtigsten Dateien
Zum Schluss wird die Datensicherung wichtig, daher sollten Sie am Ende der Aufräumaktion einmal Ihr aktuelles Backup prüfen. Funktioniert es und ist alles wichtige enthalten? Dann können vorherige Backup-Dateien mit alten Ständen weichen und Ihnen Platz schaffen. Sind Sie sich unsicher, löschen Sie keine Systemdateien, sondern prüfen Sie erst genau, was das ist und ob Sie es noch benötigen.