Viele Menschen erleben nach dem Konsum von Cannabisprodukten plötzliche körperliche Empfindungen. Solche unwillkürlichen Bewegungen können sowohl für neue als auch für erfahrene Konsumenten beunruhigend sein. Die biologischen Auslöser werden jedoch immer besser verstanden, sodass man die Reaktionen besser kontrollieren kann.
Cannabis Zittern nach dem Konsum kann auftreten, wenn THC das Nervensystem stark beeinflusst. Diese körperliche Reaktion tritt meist stark auf und hält in der Regel nicht lange an. Das beste Mittel, um diese häufigen Nebenwirkungen zu bewältigen, ist Wissen. Justbob bietet Ihnen Cannabisprodukte höchster Qualität, damit Sie stets informiert sind.
Was ist Cannabis-Tremor?
Der sogenannte Cannabis-Tremor ist ein unwillkürliches Zittern der Muskeln, das durch den Konsum von Cannabis ausgelöst wird. Dieses Zittern ähnelt dem Schüttelfrost bei Kälte. Es kann in den Gliedmaßen oder im gesamten Oberkörper beginnen.
Die meisten Konsumenten beschreiben diese Bewegungen als ungewöhnlich, aber schmerzlos. Das Gefühl hält nur so lange an wie die Wirkung des Cannabis ihren Höhepunkt erreicht. Entspannung ermöglicht es dem Körper, die Substanzen ohne Anspannung zu verarbeiten.
Wie THC das Nervensystem beeinflusst
Chemische Signale, die an die einzelnen Muskelgruppen weitergeleitet werden, dienen der Kommunikation zwischen Gehirn und Körper. Starke Cannabis-Wirkstoffe verändern diese Signale und nehmen die körpereigenen chemischen Prozesse nach. Diese Wechselwirkung des Nervensystems mit Cannabis kann vorübergehend zu einem chemischen Ungleichgewicht führen.
Die psychoaktiven Substanzen werden verstoffwechselt, und die Nerven können dabei schnell reagieren. Durch die Bindung von THC an verschiedene Neuronen wird das Nervensystem überstimuliert. Dies beeinflusst die Art und Weise, wie das Gehirn die Bewegungen der Gliedmaßen steuert.
Häufige Ursachen für Zittern nach Cannabiskonsum
Zittern tritt heutzutage nach Cannabiskonsum häufiger bei niedrigen Temperaturen oder starker Angst auf. Bei Nervosität oder dem Konsum einer sehr starken Sorte steigt der Adrenalinspiegel. Dies ist eine Folge der Angstreaktion des Körpers auf THC und kann zu Zittern führen.
Eine Kombination aus kalter Luft und Cannabis ist oft die Ursache für diese plötzlichen körperlichen Zuckungen. Auch der Blutzuckerspiegel kann eine Reaktion des Nervensystems auf THC sein. Bei Marihuana-Konsumenten kann es auch zu einem vorübergehenden Abfall des Blutzuckerspiegels kommen.
THC-Dosierung und Zittern nach Cannabiskonsum
Der Konsum von THC-reichen Sorten erhöht das Risiko für körperliche Nebenwirkungen. Rezeptfreie Medikamente können das empfindliche Endocannabinoid-System überlasten. Konzentrate und Edibles bergen ein höheres Risiko für Zittern als Nebenwirkung von Cannabis.
Diese unangenehmen Empfindungen lassen sich durch eine sehr niedrige Anfangsdosis vermeiden. Sollten Sie Symptome einer THC-Überdosierung mit Zittern verspüren, setzen Sie sich hin und entspannen Sie sich so gut wie möglich. Solche Symptome sind selten gefährlich, auch wenn sie im ersten Moment beängstigend wirken können.
Sind Cannabis-Zittern gefährlich?
Die meisten Experten gehen davon aus, dass Zittern nach Cannabiskonsum in der Regel nicht gefährlich ist. Es ist eine körperliche Reaktion auf die Auswirkungen von THC auf die Gehirnfunktionen und verschwindet normalerweise ohne langfristige gesundheitliche Schäden.
Dennoch sollte man die Dauer des durch Cannabis verursachten Zitterns beobachten. Bei starkem Zittern nach dem Cannabiskonsum sollte man einen Arzt konsultieren. Andere THC-Nebenwirkungen, die Ihr Selbstvertrauen erschüttern, sind ebenfalls zu beachten.
Kann CBD THC-bedingtes Zittern reduzieren?
CBD, als Nebenwirkung von THC, erweist sich für viele Menschen als sehr wirksam. Diese nicht-psychoaktive Substanz hilft, die starke Wirkung von THC auf das Nervensystem abzumildern. CBD wirkt beruhigend auf die Rezeptoren des erschöpften Gehirns.
Die Einnahme von CBD-Öl kann unkontrollierte Muskelbewegungen entspannen. CBD hat eine erdende Wirkung auf den gesamten Körper und kann so Zittern reduzieren. Es lindert Angstzustände und das durch hohe THC-Werte verursachte Zittern.
Linderung und Vorbeugung
Um THC-bedingtes Zittern zu reduzieren, versuchen Sie, den Raum wärmer zu gestalten. Tiefe Atemübungen können die nervöse Reaktion auf THC und Angstzustände beruhigen. Musik kann helfen, die Gedanken vom Zittern abzulenken.
Diese wenigen Maßnahmen verhindern in der Regel innerhalb weniger Minuten das Zittern nach dem Konsum von Cannabis. Führen Sie ein Tagebuch, um zu beobachten, welche Reaktionen auf THC-reiche Sorten zu solchen Problemen führen. Möglicherweise nehmen Sie bestimmte Terpene auf, die Ihre neurologische Reaktion auf Cannabis auslösen.
Erforschung zugrundeliegender neurobiologischer Mechanismen
Basalganglien und Kleinhirn spielen eine wichtige Rolle in der motorischen Steuerung. CB1-Rezeptoren befinden sich in den tiefsten Bereichen dieser Hirnregionen, wo THC bindet. Dieser Kontakt kann die normale Weiterleitung elektrischer Nervenimpulse beeinträchtigen.
Muskelzuckungen sind eines der Anzeichen, die nach Cannabiskonsum auftreten, wenn die Signale unregelmäßig werden. Dies ist ein chemischer Prozess in Ihrem komplexen zentralen Nervensystem. Die meisten Konsumenten berichten, dass sich die Stabilität wieder einstellt, sobald der THC-Spiegel sinkt.